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Pointen aus unseren Protokollbüchern
12.07.1931 Allgemein wird die Ansicht vertreten, dass eine Beteiligung am Preissingen bei einigem guten Willen einiger gewisser Sänger sehr wohl möglich gewesen wäre.
30.01.1932 Der bisherige Mitgliedsbeitrag wird von 4,- RM auf 3,- RM herabgesetzt.
02.08.1932 Der Verein brachte seinem hochverehrten Dirigenten Herrn Hauptlehrer Semmler anlässlich seines 40. Geburtstages ein Ständchen. Es kamen 3 Lieder zum Vortrag: "Das ist der Tag des Herrn" und "Die Heckenröslein blühen" und "O Heimat". (Heute noch gern gewünschte Ständchenlieder)
14.08.1932 6 junge Damen auf sehr hübsch geschmückten Fahrrädern fuhren dem Festzug voran. (Velo-Club ? - Siehe Chronik vom 18.5.1995)
01.02.1934 Die Singstunde wurde ins "Rad" verlegt, da die Brauerei Rad Göppingen dem Verein ein Fass Bier mit 34 l stiftete. (Das waren noch Zeiten)
23.03.1935 Planung des Vereinsausfluges nach Hohenheim. Um eine gute Führung dort zu erhalten, werden wir den Verein als "Ortsbauernschaft Maitis" umbenennen.
19.02.1938 .....anschließend ging er mit uns ins Lamm zu einem gemütlichen Beisammensein, wobei es Freibier gab, bis jeder genug hatte.
20.06.1948 Währungsreform! Auch der Verein wird hiervon mit seinem bescheidenem Barvermögen betroffen. Zum Umtausch angemeldet wurden 332,30 RM. Die Freigabe erfolgte durch Bescheid des Finanzamtes Schwäbisch Gmünd vom 4.9.1948 zur Umwandlung in Neugeld. (Geld vom Finanzamt ?)
25.09.1948 Generalversammlung! ..... Ganz besonders ist der Wunsch laut geworden, dass die "Aktiven" nicht zu früh zu den "Passiven" überwechseln sollten, da Erfolge, Blühen und Zukunft des Vereins ja in erster Linie vom Geist und der Treue der "Aktiven" abhängig sei.
26.02.1949 Faschingsunterhaltung in Radelstetten! ....Zu einem Liedvortrag kam es leider an diesem Abend nicht. Dies war mithin der Grund für eine gewisse getrübte Stimmung. Die Mehrheit kam dann doch zu der Überzeugung, dass eine Sängerzusammenkunft ohne Gesang keine Stimmung erzeugen kann und nicht passt bzw. nicht geeignet ist, die Einmütigkeit der Sänger zu fördern.
03.08.1951 Ausschusssitzung! ....Man sprach sich für die Bildung eines gemischten Chores aus, im Falle der Singstundenbesuch weiter nachlassen sollte. (Es sollte noch einige Zeit dauern)
26.01.1952 Generalversammlung! .... denn die Veranstaltungen des Vereins geben doch auch den Frauen der Vereinsmitglieder Gelegenheit, von Zeit zu Zeit dessen Veranstaltungen beizuwohnen und etwas Abwechslung in ihre Alltagsarbeit zu bringen.
23.02.1952 Tiefer Schneematsch stellte die diesjährige Faschingsveranstaltung in Radelstetten fast zurück, da ein Laufen einfach ganz unmöglich war. Aus diesem Grunde wurde in der Freitagssingstunde der Beschluss gefasst, dass der Verein und dessen Angehörige mit dem Schlepper der Sparda nach Radelstetten geführt würden. (So konnte man auch etwas trinken)
25.07.1952 Trotz der Ernte versammelten sich die Sänger im Gasthaus Rad um den Tag des 30jährigen Bestehens unsres Liederkranzes Maitis zu gedenken. Alte und neue Lieder umrahmten die schlichte Feierstunde.
24.01.1953 Generalversammlung! .... Ganz besonderen Dank sprach er unserem Chormeister aus, der immer sehr viel Mühe und Arbeit benötige, bis alle vollkommen eingeschult seien, meistens sei es eben so, dass der Dirigent am ärgsten schwitzen müsse.
28.03.1953 Nachdem die letzten Singstunden sehr schlecht besucht waren (12 bzw. 13 von 26 Sängern), wurde auf Samstag ins Gasthaus zum Rad eine Sängerversammlung einberufen. Die Versammlung war so lahm wie der Singstundenbesuch.
16.01.1954 Generalversammlung / Kassenbericht! ....Auch der Kassier wurde nicht vergessen. Er habe immer treu nach dem Grundsatz gehandelt: Viel hinein in den Beutel, aber wenig heraus. (Wie heute auch)
16.01.1954 Generalversammlung / Faschingsveranstaltung! .... Auch müsse jeder seine Frau mitnehmen, damit die Veranstaltung etwas bunter würde.
16.01.1954 20 - 25 Frauen und Mädchen beabsichtigen, unter der Leitung von Herrn Lehrer Schneider einen Frauenchor zu gründen. Herr Schneider bat den Vorstand schriftlich, bei den Singstunden das Klavier des Männergesangvereins gegen eine kleine Entschädigung benützen zu dürfen. Dies wurde zur Diskussion gestellt. Herr Lehrer Schill bat uns Wort und sagte: "Es ist eine sehr heikle Angelegenheit, die hier behandelt werden muss. Wenn sich nun mehrere Frauen und Mädchen in Maitis zusammenschließen, einen Verein gründen, um auch den deutschen Gesang zu pflegen, so darf es auf keinen Fall durch uns irgendwie behindert werden. Vielleicht kommt es dann über kurz oder lang zu einer glücklichen Ehe zwischen den beiden Chören." Es wurde folgender Beschluss gefasst: "Dem Frauenchor Maitis wird erlaubt, bei den wöchentlichen Singstunden das Klavier des Männergesangsvereines zu benützen, wenn er sich bereit erklärt, die jährlichen Stimmungskosten des Instrumentes voll und alleine zu übernehmen". (Das war damals recht großzügig)
16.01.1954 Insgesamt gesehen ist die 21.Hauptversammlung sehr harmonisch verlaufen, was auch die Tatsache bestätigt, dass der letzte Sänger erst (oder schon) am frühen Sonntagvormittag das Lokal verlassen hat.
18.05.1955 Im Gasthaus zum Bahnhof fand sich der Männerchor sowie der Frauenchor auf Einladung des jungen Brautpaares zusammen ..... der Männerchor und der Frauenchor gaben das Beste aus ihrem Liedschatz und es entstand eine Harmonie, wie wenn beide Vereine schon vereint wären.
09.02.1957 Dem neugewählten 2. Vorstand Willi Rust wurde aufgetragen, sich mit dem Frauenchor in Verbindung zu setzen, um eventuell zusammen mit diesem etwas (zu Fasching) zu unternehmen.
07-09.07.1962 40 Jahre Liederkranz Maitis! .... Der zweite Teil des Festabends, der unter dem Titel "Heimatland - Schwabenland" stand, wurde in bunter Abwechslung vom Männer- Frauen und gemischten Chor bestritten. (Siehe 3.8.1951)
28.08.1965 Als Auftakt unseres ersten Gartenfestes nach dem Krieg wurde am Samstagabend auf der Wiese unsres Sängers Karl Mauz eine Bierprobe abgehalten.
19.11.1966 Ständchen zum 50.Geburtstag von Frieda Stadler! Wo sich so viele hübsche Frauen aufhalten, darf natürlich auch nicht unser Vorstand Willi Strohmaier fehlen. (Allein unter lauter Frauen)
11.02.1967 Generalversammlung! .... Dann appellierte der Vorstand an das Pflichtgefühl der Männer, die Singstunden besser zu besuchen. Die Frauen wären in dieser Hinsicht bedeutend besser und zuverlässiger.
11.02.1967 Generalversammlung / Wahlen! .... Zu diesen Wahlen wäre noch zu bemerken, dass erstmals in der Geschichte des Liederkranzes zwei Sängerinnen in den Ausschuss kamen.
18.01.1969 Generalversammlung! .... Nach der Hast und den Unruhen im Berufsleben, gibt doch das Singen dem Menschen eine innerliche Erbauung. (Wie wahr)
17.01.1970 Dass der Schwabe ein sparsamer Mensch ist, bewahrheitete sich auch diesmal wieder. Bei 38 Singstunden schaffte es bei den Männern keiner ein Sängerglas zu erhalten.
21.06.1970 "Ein guter Schnaps zur rechten Zeit, erzeugt Frohsinn, Spaß und Heiterkeit."
13.02.1971 Die Stimmung beim Fasching, die bei den Maitisern meistens erst nach 22.00 Uhr aufkommt, dann aber bis frühmorgens anhält war recht gut.
11.06.1972 Dem Dirigenten H. Singer und dem Verfasser dieser Zeilen dürfte dieses Fest in wenig guter Erinnerung sein. Bekam H. Singer über das ganze Singen überhaupt nichts zu trinken, so fehlte dem Schriftführer sein schon am Tisch stehendes Bier, nachdem er von der Bühne herunter kam.
03.08.1975 Nach einer kurzen Probe unter einem Lindenbaum riskierte es der Vizegauchormeister H. Funk mit 15 Recken aus Maitis aufzutreten. Sie gingen als letzter Verein auf die Bühne. (Und mit großem Applaus wieder herunter)
15.11.1975 Warum ausgerechnet immer die zwei Kleinsten des Vereins die Schärpe tragen müssen, bleibt wohl unergründlich. Vielleicht, weil die beiden die gleichen dicken Bäuche haben? (Inzwischen tragen auch andere die Schärpe)
01.08.1976 In Degenfeld übernahm der Vizegauchormeister H. Funk das Amt des Dirigenten, das er mit der Unterstützung der Maitiser Sänger auch gekonnt ausübte. "So wie die sengat, ka jeder dirigiera!"
29.01.1977 Der wichtigste Mann bei einem Liederkranz ist immer der Dirigent!
04.03.1981 Beinahe wäre der Dirigent nach Lenglingen zum dortigen Boxriker gefahren, hätte ihn nicht Ehrenvorstand Strohmaier auf seinen Irrtum aufmerksam gemacht.
24.05.1981 So passierte etwas, das laut Obmann Fabian noch nie vorgekommen war, der Weißwein ging aus. Wahrscheinlich wurde von den Kierlinger Freunden die Trinkfestigkeit der Maitiser Sänger unterschätzt.
15.01.1983 Die Vorbereitung auf 4 Jubiläen sei allerdings bei dem schwachen Singstundenbesuch ( hauptsächlich bei den Männern ) sehr schwierig.
17.07.1983 Nur der Fahnenträger und seine beiden Begleiter mussten vor dem Zelt bei sengender Hitze mit ihrer Fahne ausharren, bis auch die letzten Teilnehmer des Festzuges einmarschiert waren. Wahrscheinlich waren es die durstigen Blicke, die eine mitleidige Seele dazu bewegte, den dreien einen Krug Bier zu bringen.
18.02.1984 Nur 20 Personen belohnten die Organisatoren mit ihrem Besuch. Lustig und gesellig sein zur Faschingszeit ist wohl bei den meisten Maitisern nicht besonders gefragt.
23.12.1984 Beim zweiten Lied war die Stimmgabel ob der eisigen Kälte den Anforderungen nicht mehr ganz gewachsen.
19.11.1989 Der Dirigent muss mit der Leistung seiner Schützlinge (dem Kinderchor) zufrieden gewesen sein, denn er lud sie zur Flädlesuppe in das Bezirksamt ein. (Ob auch die Kinder damit zufrieden waren?)
20.08.1989 Mit den Liedern "Lasst uns wandern" u. "Heute wollen wir das Ränzlein schnüren" dirigiert von Werner Hofrichter stellten sich die Maitiser in Gosbach vor. Beim Aufstellen des Festzuges kam spontan die Äußerung: "Ach ihr seit der Verein, der so guat g'songa hat"!
04.11.1989 Auch Dirigenten haben Geburtstag. ...... Zuvor musste er sich aber einige Frauen- Männer- und gemischte Chöre über sich ergehen lassen, die von Margit Döffinger und Vize Werner Hofrichter geleitet wurden. (Und hat uns dann trotzdem reichlich bewirtet)
14.06.1992 Mit 13 Personen wagte es Chorleiter Manfred Stegmaier in der voll besetzten Festhalle in Deggingen das Lied "Zuvor so lasst uns grüßen" anzustimmen. ( Rein zahlenmäßig ein Minus-Rekord)
11.02.1994 Die Büttenreden waren wie immer hervorragend, doch vielleicht ein bisschen zu brav. Um so mehr begeisterte der Auftritt der vereinseigenen Bauchtänzerinnen. (Der Fasching war deshalb auch besser besucht als der am 18.2.1984)
24.-25.09.1994 An diesem Wochenende verließen die singenden Frauen des Liederkranzes und ihr Dirigent Maitis, um 2 Tage den Bayrischen Wald unsicher zu machen.
27.01.1995 Er bat alle Sängerinnen und Sänger um regelmäßigen Singstundenbesuch. Ebenso wünschte er sich mehr Besonnenheit bei der Kritik an neuem Liedgut.
21.07.1996 Besonderen Eindruck hat unser Vortrag in Waldstetten beim Dirigenten des Liederkranzes Bargau hinterlassen. Spontan engagierte er den Maitiser Chor für das Bargauer Konzert im Mai 1997.
28.-29.09.1996 Ausflug durch Vorarlberg und Tirol! ..... Mit den steilen rutschigen Wegen hatte so mancher seine Probleme. Ausgerechnet unser Vorstand kam zu Sturz

Liederkranz Maitis
Norbert Lehmann
Radelstetter Straße 2
73037 Göppingen-Maitis
Telefon 07165 / 520
eMail Lehmann.Maitis@Googlemail.com
web www.maitis.de/vereine/liederkranz/
© Walter Hauber
23.12.2001 17:03